
Zu meiner Person
Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin und staatlich anerkannten Heilpädagogin an der Fachschule für Sozialwesen der Kreuznacher Diakonie.
Tätigkeit im Kindergarten, Reha-Klinik für Kinder und Jugendliche und als freie Mitarbeiterin in einer psychotherapeutischen Praxis für Kinder und Jugendliche.
Seit 01.06.2004 selbstständig als Heilpädagogin.
Fortbildungen und Zusatzqualifikationen in den Bereichen:
- Therapeutisches Zaubern
- AD(H)S (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit/ohne Hyperaktivität
- Autismus
- Zertifikat
über den Nachweis der Qualifikationen für das
heilpädagogische Handlungsfeld Autismus
"Befähigung
zur heilpädagogischen Arbeit mit autistisch behinderten
Menschen" Die Weiterbildung vermittelte ein grundlegendes Wissen über
autistische Störungsbilder, die Anbahnung / den Aufbau von
Kommunikation und Interaktion und das Initiieren von Förderprozessen.
Themenschwerpunkte:
- das
Erscheinungsbild Autismus unter besonderer Berücksichtigung
der sozialen Integration autistischer Menschen
- Entwicklungsförderung
autistischer Menschen nach TEACCH - Kommunikationsanbahnung
und -förderung bei Menschen mit autistischer Behinderung
- Die
Asperger-Störung und High-functioning-Autismus im autistischen
Spektrum und pädagogisch/therapeutische Förderansätze
- Heilpädagogische
Arbeit in Sozialgruppen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
mit autistischer Behinderung
- Autistische
Jugendliche und Erwachsene unter Berücksichtigung ihrer
besonderen Lebenssituation
- Kleine
Wege gehen - Entwicklungsförderung nach dem TEACCH-Ansatz
mit dem besonderen Blickwinkel der kompetenzorientierten Förderung
- Fallarbeit
Weitere
diverse Fortbildungen im autistischen Spektrum (u.a. Diagnostik des
Asperger Syndroms)
- FEW (Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung)
- Basale Stimulation
- Elternarbeit/ Familienbezogene Intervention
- Aggressionstraining
Meine Philosophie
Nichts kann einen Menschen mehr stärken, als das Vertrauen, dass man ihm entgegen bringt.
Paul Claudal
Mein Arbeitsansatz
Das Verhaltensauffällige Kind braucht Unterstützung und ruft nach Hilfe. Da der überwiegende Teil unseres Verhaltens erlernt ist, ist es möglich Verhalten zu modifizieren. Diese Veränderung von Verhalten strebe ich durch verschiedene Methoden an.
Das Kind und seine Eltern können somit gezielt gewünschtes Verhalten erlernen. Die Ziele der Familie werden gemeinsam im Gespräch herausgearbeitet.
Das Kind, das sich selbst-bewusst ist bezüglich seiner Bedürfnisse, diese also wahrnehmen kann, ist auch in der Lage Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren (Empathie).
Das selbst-bewusste Kind kennt sowohl seine Fähigkeiten und Stärken, als auch seine Schwächen. Durch eigene Körpererfahrung und aktive Sinneswahrnehmung lernt das Kind sich und seine Gefühle detaillierter wahrzunehmen. Wer seine Gefühle erkennt, kann lernen damit umzugehen und sie zu kontrollieren (Impulskontrolle für hyperaktive, bzw. aggressive Kinder!).
Das selbst-bewusste Kind hat eine positivere Lebenseinstellung. Es lässt sich von Misserfolgen und Problemen nicht so schnell entmutigen, sondern wagt einen neuen Versuch.
Meine Arbeitsweise
Im Vordergrund steht das Kind eingebunden in seine Familie.
Auf der Basis einer guten Beziehung kann das Kind durch spielerische und übende Verfahren Erfolgserlebnisse erfahren und mehr Selbstvertrauen gewinnen. Das Kind soll (wieder) Freude und Eigeninitiative beim Spielen, Experimentieren und Erkunden seiner Lebensumwelt entwickeln - dies sind wichtige Grundlagen für das Lernen. Es wird ermutigt, seine Gefühle wahrzunehmen und angemessen auszudrücken. Neue Verhaltensmöglichkeiten für kritische Situationen werden gemeinsam mit dem Kind gesucht und eingeübt.
Es finden zur Unterstützung regelmäßige Gespräche mit den Eltern statt. Die damit geschaffenen guten Bedingungen ermöglichen die positive Entwicklung des Kindes und helfen zu verstehen,
- welche Gefühle, Ängste und Bedürfnisse hinter dem auffälligen Verhalten des Kindes stehen
- welche Kräfte und Begabungen jedes Familienmitglied besitzt und wie es diese zum Wohl der Familie einbringen kann
- welche anderen Personen aus dem Umfeld, Fachleute und Institutionen gegebenenfalls unterstützung bieten können
Weiterhin finden Familiengespräche statt. Mit Hilfe der Moderation fällt es den Familien leichter sich über ihre Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse auszutauschen. Neue Kommunikationsstile können eingeführt und geübt werden um schwierige Klärungen und letztendlich Entlastung zu ermöglichen. Familiengespräche sind besonders hilfreich
- in aktuellen familiären Krisen
- bei Trennung und Scheidung
- wenn die Erziehung der Kinder immer wieder Anlass für Auseinandersetzungen ist
- wenn mehrere Familienmitglieder häufig unzufrieden mit der Atmosphäre oder den organisatorischen Abläufen in der Familie sind
- wenn psychosomatische Krankheiten oder auffälliges Verhalten als Warnsignale verstanden werden
- wenn die Familie durch Krankheit, Behinderung, Tod oder andere einschneidende Erfahrungen belastet ist
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